Money's too tight to mention

30. Mai 2013 

Vater und Tochter wollen nach Anaheim zu Disneyland,

wo kleine Kinder ander Leine geführt werden.

Auf meiner Agenda stand allerdings der Huntington Botanical Garden. Lt. Rezeption im Marriott kostet das Taxi hin und zurück ca. 50 US-$.

Och nö.

Ich befrage die Suchmaschine nach dem Fußweg: 2 Stunden für einen Weg.

Geht gar nicht! Es sind ca. 36 Grad im Schatten!

Aber diese kluge Suchmaschine bietet mir auch eine Busverbindung an: 17 Stationen in 21 Minuten; und die Haltestelle ist direkt um die Ecke.

Die Fahrt mit dem Bus war abenteuerlich, und das brauche ich auch nicht noch einmal. Die Klimaanlage war ungefähr so alt wie ich und vorne neben dem Fahrer plärrte ein Bildschirm Werbung in voller Lautstärke. DIe Durchsage der Stationen war kaum zu verstehen, aber dank Streetview habe ich die Haltestelle nicht verpasst. Warum jetzt die Hinfahrt mehr als dreimal so teuer war wie die Rückfahrt, habe ich nicht verstanden, was mir aber herzlich gleichgültig war, denn mit 2 US-$ bin ich gut davongekommen :)

Im Huntington Botanical Garden, einer Fläche von 42,5 Hektar, befinden sich verschiedene thematische Gärten, unter anderem ein Wüstengarten,

ein subtropischer Garten,

ein Palmengarten, ein Dschungelgarten, ein Japanischer Garten

mit bizarren Bonsaibäumchen,

ein Zengarten und ein Chinesischer Garten (mit Gastronomie),

ein Garten für die Kinder

und - last but not least - ein Rosengarten,

dem die Hitze schon sehr zugesetzt hatte, der aber ganz wunderbar duftete.

Jede Rose war ausgezeichnet mit ihrem Namen. Die Teedamen hatten ihre Freude!

Die Gewächshäuser waren, im Vergleich mit den Gewächshäusern in Kew Gardens und denen in Amsterdam, leider nicht so interessant.

Abends war dann das erste Steak fällig im Outback Steakhouse, ganz in der Nähe des Marriotts.

Bei unserem nächsten Besuch in L.A. werden wir dieses Motel auf jeden Fall wieder in die engere Wahl nehmen, hat es doch eine sichere Lage, direkte Anbindung an die Highways, ein Ralph's in der Nähe, reichlich Frühstück mit dem Angebot, sich dort für den Tag zu versorgen, mindestens einmal die Woche einen Complimentary BBQ-Abend mit Getränken, an der Rezeption einen Klimaschrank mit guten Weinen für die Selbstversorgung im Zimmer (ca. 20-30 US-$ die Flasche!), und vielfältige Gastronomie um die Ecke, wovon wir allerdings nur das Outback ausprobiert haben.

Kategorien: Kunst , Unterhaltung , Städte , USA

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Take it all

12. Januar 2012 

Uns geht's doch gut. Nachfolger von dem Bistro KÄSS ist seit dem Sommer das DOLCINELLA vis à vis auf unserer Straße.

(Quelle: www.dolcinella.de)

Da ich die letzten Wochen zwangsläufig fremdbekocht wurde (3x(?) Steak!), war mir nach Salat und wurde dort bestens versorgt. Es gab ein leckeres Senf-Chili-Dressing dazu, welches ich mir inzwischen portionsweise abholen gehe.

Heute gab es allerdings nach dem Besuch bei DAUSER Nachtisch von DOLCINELLA für zuhause:

Leider schaffe ich immer nur ein Stück ...

Heute Abend gibt es ein Konzert im DOLCINELLA mit JAN RÖTTGER. Der 27-jährige Gitarrist und Songwriter aus Wuppertal macht ausschließlich Musik und nimmt gerade sein erstes Soloalbum auf. Special Guest: CAIRO. EINLASS: ab 19.00 Uhr. EINTRITT: frei

Kategorien: Unterhaltung , Restaurant

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Half a minute

5. Juni 2011 

Gestern, Samstag: Ich kutschiere das Kind ans andere Ende der Stadt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren bei diesen Temperaturen geht gar nicht. Würde ich auch nicht wollen, auch wenn der Pool dort wartet.

Auf dem Rückweg ist Tanken angesagt.

Ich reihe mich in die Schlange derer ein, die meinen, bei JET ist es am günstigsten. Gucke dicke Männer. Sergeant Major Jonathan Quayle Higgins III ist auch dabei. Ohne die Jungs - und ohne Magnum. Lustig ist es trotzdem. Irgendwann bin auch ich an der Reihe. Irgendwas mache ich falsch: selbst fahren, selbst tanken, selbst bezahlen. Die anderen Frauen sitzen klimatisiert und lassen ihre Männer wieseln: Fahren, Tanken in der Hitze und bezahlen.

Dann geht's zum Einkaufen. Ich kann der Versuchung widerstehen, zu "Dr. Schiwago" auch noch eine Flasche Campari zu kaufen; um 17 Uhr dann schon im Delirium. Geht gar nicht. Ich komme zeitgleich mit dem Dr. nach Hause, der im Sternverlag war.

"Hast du was gekauft? Ich habe nur noch 20 Seiten Roger Smith."

"Das willst du nicht wissen."

"So schlimm?"

"Schlimm."

"Science Fiction?"

"Schlimmer."

"Ein Buch über Python?"

"Schlimmer."

"Was kann schlmmer sein?"

"Killer Sudoku 3 - von schwierig bis extrem."

Da hilft der Griff ins Eisfach zum russischen Doktor.

Gut, immer zwei Doktores im Hause zu haben. Einer passt immer.

Aber: Was lese ich heute? Die FAS ist auch nicht tagfüllend. Es sei denn, ich mache mich an die QUADRATORTUR ...

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag.

Kategorien: Unterhaltung

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