Hotel California

27. Mai 2013 

Jetzt aber alles auf Anfang:

In den 11 Stunden Flug nutzte ich die Gelegenheit, im Flieger (Air Berlin) die Filme zu sehen, für die ich vorher keine Zeit hatte ("Schiffbruch mit Tiger", "Maverick" und "Hitchcock").

Am Flughafen in L.A. hatten wir nach einer Stunde die Immigration und die Zollkontrolle hinter uns, konnten im zweiten Anlauf auch einen anständigen Wagen von AVIS bekommen und fuhren in unser Motel in Arcadia, wo wir eine Suite gebucht hatten, eine geräumige und gut ausgestattete Maisonette-Ferienwohnung mit zwei Bädern und drei (!) Fernsehern (je ein Flachbildschirm vis-à-vis der Betten und einer über dem Kamin).

Im Aufenthaltsraum hatten wir sofort Kontakt zu einer Philippina, die zusammen mit ihrem 1967 aus dem ehemaligen Jugoslawien emigrierten Ehemann im Marriott vorübergehend wohnte. Sie waren auf der Suche nach einem neuen Haus in L.A. oder Umgebung. Sie versorgte uns großzügig mit sämtlichen Karten und Reiseführern von Triple A für unsere Reise und gab uns jede Menge Empfehlungen.

Kategorien: Städte , USA

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New York, New York

26. Mai 2013 

Bis auf den Rückflug hat alles prima geklappt mit unserem USA-Urlaub.

Unterkünfte, Leihwagen, Wetter, Leute, alles.

Um 8:15 Uhr sollte planmäßig der Flieger von Las Vegas abheben. Als wir vom Motel losfuhren war die Auskunft auch noch okay. Aber am Schalter stand: Est. 10:15, woraus dann aber 10:45 wurde. Verpflegung sollten wir uns dann am Flughafen selbst besorgen. Immerhin: Wir wurden gewarnt. Also bei Starbucks überteuert mit allem eingedeckt. Da der Abflug aufgrund der Wetterlage in New York, wo wir umsteigen wollten, verschoben wurde, gingen wir optimistisch davon aus, dass der Abflug nach Düsseldorf sich entsprechend verzögern würde. Verbindliche Auskunft bekamen wir allerdings nicht.

In New York angekommen, wurden uns sofort Gutscheine für den Weiterflug nach Düsseldorf ausgehändigt; der Flieger war also weg. Wir sollten uns an Schalter 4 anstellen. Die Warteschlange an Schalter 4 war ungefähr 3 Stunden lang. Also habe ich mich an den Schluss der "Priority"-Schlange angestellt und wurde sofort abgefangen. Auskunft: Wegen höherer Gewalt sah die Airline keine Veranlassung sich um unseren Verbleib zu kümmern. Um Unterkunft und erneutes Check-In müssten wir uns selbst bemühen.

Na toll!

Gewohnt, alles über das Internet zu buchen, waren wir ein wenig skeptisch gegenüber der Buchung vom Hotel-Reservierungsservice vor Ort am Flughafen. Aber es gab kein funktionierendes W-LAN am JFK, ist das zu glauben? Mit der Shuttle-Tram fuhren wir zum Shuttle-Bus Bahnhof, wo die versprochene Telefondurchwahl an einem Terminal stehen sollte, wo wir unseren Bus ordern sollten. Das Hotel stand natürlich nicht auf der Telefonliste. Ein freundlicher junger Mann telefonierte herum und versprach den Bus. Wir waren allerdings nicht die einzigen, die zu diesem Hotel fahren wollten. Es gab noch andere, die ihren Anschlussflug verpasst hatten und mit uns warteten. Der Bus kam aber nicht. Nachdem bereits der dritte Shuttle-Bus des Sheraton vorgefahren war, habe ich die Fahrerin gefragt, ob es dieses Hotel überhaupt gäbe. Die Antwort war ein schallendes Gelächter, ja, dieses Hotel gäbe es wohl. Ich möge mich an den Mann im Schalterhäuschen wenden. Der natürlich nicht da war. Irgendwann kam er dann doch und rief für uns den Shuttle-Bus, der uns schlussendlich zu einem Hotel am Rand von Long Island brachte, das erstaunlich gut war. Mittlerweile war es 23 Uhr. Es gab noch eine Mahlzeit beim Burger King nebenan; etwas besseres suchen wollten wir nun nicht mehr.

Egal, es ging uns gut, wir hatten zwei Betten und solange die Kreditkarten nicht gesperrt sind, hatten wir keine weiteren Probleme :)

Zuhause angekommen (der Flug startete dieses Mal natürlich mit fast 2 Stunden Verspätung!), fehlten die Trolleys vom Kind und von mir. Also wieder anstellen. Die Trolleys waren schon im System als vermisst gemeldet und uns wurde versprochen, sie spätestens am nächsten Tag zuzustellen ...

Kategorien: Städte , USA

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Viva Colonia

1. Mai 2012 

Köln war angesagt. Ich wollte alles was Gelb ist fotografieren.

Sonntag sind wir früh losgefahren, die Autobahn war noch relativ frei, so dass ein Porschefahrer meinte, er könne uns locker rechts überholen, weil er doch schneller fahren kann als 200 km/h. Wäre er nicht gelb gewesen, hätte ich nicht fotografiert (gehört im Prinzip vollkommen ignoriert!).

Ich bin dann mit der weltbesten Sigrid früh an den Claudiusthermen

gestartet, am Rhein entlang Richtung Köln-Mülheim. Es waren nur wenige Jogger und nur wenige Hundebesitzer mit ihren Hunden unterwegs; ein paar Obdachlose grillten ihr Frühstück in perfekter location, geschützt unter Trauerweiden direkt am Rhein.

Köln-Mülheim ist seit langem das In-Viertel Kölns, kommt allerdings nicht so richtig in Schwung. Vieles liegt brach, Köln hat kein Geld für eine bessere Infrastruktur; dafür gibt es noch jeder Menge ungezähmte Natur.

Ansprechende Gastronomie ist auch nur spärlich gesät; wir hatten aber Glück, dass das zweitbeste Bistro

noch einen Tisch frei hatte für zwei.

Nach dem Brunch

ging es dann weiter durch Köln-Mülheim, aber an der berühmten Keupstraße haben wir wieder kehrt gemacht und sind nach langem Fußmarsch und Slalom zwischen jeder Menge Tagesausflügler im Rheinpark und "Home and Garden"-Ausstellung auf den Triangelturm gefahren und wurden mit einer Super-Aussicht belohnt.

Auf den Kölner Fernsehturm kommt man ja nicht mehr, und vom Kölner Dom aus hat man die falsche Perspektive ;)

Kategorien: Restaurant , Wohnen , Städte

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Moscow

2. April 2012 

Kalter Krieg - das war einmal in meiner Jugend. Inzwischen haben sich die Zeiten glücklicherweise geändert. Düsseldorf ist Partnerstadt von Moskau, und das Georg-Büchner-Gymnasium baut eine mit der Schule 1423 in Moskau auf.

Das Kind war mit dem Russischkurs in Moskau und hatte die Gelegenheit, in der Schule 1423, in der es Wehrdienstunterricht gibt, eine Kalaschnikow zusammensetzen zu können.

(Quelle: www.sigov.de)

Das Bild macht bestimmt die Runde in der Schule :)

Der Russischlehrer hat täglich Bilder von den Aktivitäten der Kinder ins Netz gestellt. So konnten wir prima verfolgen, wie unsere Kinder auf dem Roten Platz, vor dem Kreml, am 0. Kilometer in Moskau

(Quelle: www.sigov.de)

und im Schneegestöber stehen. Das Kind wäre gerne länger geblieben, aber tags drauf ging es weiter, auf einen Kurztrip nach Kopenhagen ...

Kategorien: Städte

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Something stupid

21. Oktober 2011 

Anlässlich der Schokoladenmesse sind der Doktor und ich nach Paris zur Eröffnungsfeier gefahren. Es war auch soweit ganz interessant (insbesondere der Stand aus Madagaskar mit Vanille, Pfeffer und Chilis). Aber da es nach zwei Stunden immer noch nichts zu essen gab und die Celebrities sich selbst feierten, sind wir in ein Restaurant A la Table' (keine Website) in der Nähe unseres schönen kleinen Hotels gegangen und haben dort total overdressed inmitten der alltagstauglich gekleideten Nachbarschaft ein leckeres Menü zu uns genommen. Das kleine Hotel ist wirklich zu empfehlen, da es in einer Sackgasse steht und man vom Lärm der Stadt nichts mitbekommt.

Am nächsten Tag sind wir in die Galeries Lafayette gefahren und haben bei schönstem Wetter eine Wahnsinnsaussicht vom Dach aus genossen.

In der ersten Etage des LAFAYETTE HOMME findet man Lafayette Gourmet - La Cave mit der Bordeauxthèque, wo geschätzte 2 Mio. Euro in Form von Wein lagern. Zum Beispiel stand (?!) da eine Doppelmagnumflasche PETRUS, mit einem Preis von 16.500 Euro ausgezeichnet. Wie viel kostet da ein Glas (0,2l) Wein? Eine noch größere Flasche PETRUS, ein anderer Jahrgang, hatte erst gar keinen Preis.

Es gab auch noch eine Riesenauswahl Kleidung für den Herrn im LAFAYETTE HOMME. Da macht es bestimmt Spaß, demnächst mal was Geeignetes für den Doktor zu suchen und dann auch zu finden, was uns hierzulande schwer fällt.

Ein kleiner Spaziergang bestätigte unseren Vorsatz, nächstes Jahr wiederzukommen.

Kategorien: Mode , Kunst , Genuss , Städte

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Spill the Wine

17. Oktober 2011 

Ein kleiner kurzer Ausflug durch die herbstliche Eifel an die Mosel hat uns nach Bernkastel-Kues geführt.

(nur eins?). Morgens früh tummeln sich die weißen Schwäne vor dem Nikolausufer.

Früher hatte ich immer Angst bzw. höllischen Respekt vor diesen Vögeln. Aber zurzeit gibt es keine Jungvögel, da sind sie ganz harmlos.

Geschäftliche Termine führten uns weiter nach Bonn-Bad Godesberg, wo wir dann im TAO einen kleinen Anbsacker nahmen, kurz über die Rheinauen schweiften, und weiter nach Köln fuhren, ins schöne Ossendorf ;). Rund um Köln war Dauerstau. Zum Glück habe ich das nicht jeden Tag.

Kategorien: Städte , Natur

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Summer in the City

5. August 2011 

Seit einer Woche habe ich Urlaub. Seitdem ist täglich was los (ohne Fotos ;))

Aber gestern hatten wir kurzfristig entschlossen, nach Rotterdam zu fahren (mit Fotos).

Vor ein paar Jahren bin ich einmal auf der Autobahn an Rotterdam vorbeigerast (ebenfalls planlos, mal wieder falsch abgebogen bzw. nicht rechtzeitig Richtung Zierikzee) und hatte die vielen unterschiedlichen Hochhäuser im Freestyle bemerkt. Das wollte ich mir mal genauer ansehen.

Ansonsten hatte Rotterdam nicht viel zu bieten; wer shoppen will ist im Düsseldorfer und Kölner Umfeld in jeder Hinsicht besser bedient.

Als wir ankamen, mussten wir als erstes Essen gehen, wie immer. Unsere Tochter findet diese frittierten Dinger mit Fischdings und Hühnerdings drin ganz toll (wir wollen gar nicht wissen was das ist ...) und war glücklich mit ihrer Wahl im WEIMAR 1890:

Auch wir fanden den passenden Burger, den Weimar Hamburger

mit dem passenden Bier für den Doktor

Anschließend schlenderten wir zum Hafen, vorbei an einem Händlerboot mit allem was das Seefahrerherz begehrt:

und machten eine schöne Hafenrundfahrt bei überraschend gutem Wetter.

Auf dem Rückweg ist uns zum ersten Mal ist dieses Town-Knitting begegnet, das ich ich schon in diversen Blogs gesehen habe. Den Hintergrund dieser Aktion habe ich allerdings vergessen ...

Leider ist das Benzin inzwischen derart teuer, dass solche Kurztrips besser überlegt sein sollten.

Es war trotzdem ein schöner Tag.

Kategorien: Restaurant , Städte

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