Good day, sunshine

13. Juni 2013 

Am nächsten Tag sind wir zum Apache Trail gefahren, der einem alten Pfad der Apachen durch die Felsschluchten des Salt River folgt, führt jedoch an der Canyon-Seite höher hinauf.

Bereits nach kurzer Fahrtzeit entlang der Panoramaroute wird Goldfield Ghost Town erreicht, eine ehemalige Goldgräberstadt des Wilden Westens mit einer Blütezeit in den 1890er Jahren, die als Kulisse wieder aufgebaut wurde.

Und die Kakteen sind überall.

Auch der Coca Cola-Transport war hier gewährleistet.

Ein heißer Tag, nahe am Abgrund, aber schön!

Kategorien: Städte , USA

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By the time I get to Phoenix

9. Juni 2013 

Nach dem entspannten Frühstück am Pool ging es früh los zum Joshua Tree Nationalpark, eine Wüstenlandschaft im Südosten Kaliforniens, die den Übergang zwischen der Mojave-Wüste und der Colorado-Wüste bildet. Neben den Joshuabaum-Wäldern

bietet der Park eine der interessantesten geologischen Formationen, die man in den kalifornischen Wüsten findet. Es herrschen kahle Felsen vor, die in der Regel in einzelne Felsformationen aufgebrochen sind.

Wir haben überall Halt gemacht, bei den Kakteen am Cholla Cactus Garden,

bei den Jumbo Rocks,

dem Skull Rock

und auf dem Rückweg am Cottonwood Spring;

für die Oase hatten wir leider keine Zeit mehr.

Nach der langen Fahrt durch die Wüste und durch Phoenix kamen wir spät abends in unserem Motel in Scottsdale an, einer Empfehlung von der Homepage des Paares Wernthaler.

Kategorien: Städte , Natur , USA

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Like Ice in the Sunshine

oder: 102 Grad Fahrenheit

2. Juni 2013 

Von unserer phillippinischen Bekanntschaft in L.A. angestachelt, mussten wir auf dem Weg nach Palm Springs noch in das riesige Outlet-Center von Cabazon. Mitten in der Wüste, es war der Bär los, bei 40 Grad Celsius, haben wir Stiefel der australischen Marke für das Kind gekauft!

Die Durchfahrtsstraße von Palm Springs hatte einiges zu bieten: Einrichtungshäuser, Kunst, Restaurants, Makler ohne Ende, Hotels, Boutiquen jeder Art, Skulpturen reihen sich lückenlos aneinander, aber wir haben alles links und rechts vorbeiziehen lassen. "Unser" Best Western lag am Ende des Ortes. Alle weiblichen Hotelangestellten sahen aus wie Jennifer Lopez und konnten kaum englisch sprechen. Das Zimmer war eine dunkle Höhle, aber: Egal, heute war Samstag und: Pool-Time!

Überraschend schön gelegen, hatte er eine merkwürdig aussehende Palme am Rand: Ein Sendemast!

Palm Springs war für uns nicht wirklich interessant; abends gab es nur noch einen Besuch in der California Pizza Kitchen, wo besonders die Spicy Korean Barbecue Pizza überraschend gut war. Ansonsten Rummel auf der Durchfahrtsstraße, der uns schnell wieder flüchten ließ.

Das Frühstück wurde neben dem Pool im Freien angeboten und war super gut. Der Kaffee schmeckte besser als in L.A. (vermutlich weniger Chlor im Wasser), es gab so gut wie alles und viel frisches Obst.

Kategorien: Städte , USA

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Space Oddity

31. Mai 2013 

Einmal mussten wir auch den Pazifik sehen und sind zum Santa Monica Beach gefahren,

mit Achterbahn und Riesenrad und allem Drum und Dran.

Der Strand war belebt, aber wenig spektakulär.

Nachdem klar war, dass wir doch nicht am Pier essen wollten, trotz des tollen Heimatangebotes,

fuhren wir auf dem W Sunset Blvd durch Hollywood Richtung Griffith Observatorium. Das Griffith Observatory, Bj. 1935, befindet sich auf der Südseite des Mount Hollywood im Griffith Park in 300 Metern Höhe.

Das Observatorium ist ein Ort für Touristen und Einwohner der Stadt sowie für seine wissenschaftlichen Ausstellungen, das Planetarium und das Panorama bekannt. Von hier ist ein Blick auf die ganze Region zwischen dem Zentrum von Los Angeles bis zur Bucht von Santa Monica und dem Pazifischen Ozean möglich.

Der weiße Kuppelbau wurde in einer Mischung aus Art Déco und ägyptischem Stil fertiggestellt. Nach vierjähriger Renovierung erfolgte am 2. November 2006 seine Wiedereröffnung.

Es beherbergt drei Hauptabteilungen: die Hall of Science, das Planetarium und das Laserium. Zu sehen sind zahlreiche Ausstellungsstücke. Dazu gehören unter anderem Gesteinsbrocken vom Mars, vom Mond und von Meteoriten, ein Modell des Hubble-Weltraumteleskops, ein Seismograph und ein 100 Kilogramm schweres Foucaultsches Pendel. Wir haben uns dort neben der überzeugenden Ausstellung auch einen Film über die Entstehung des Observatoriums angeschaut: Es war auf jeden Fall informativ und unterhaltsam.

Das Gebäude war oft Hintergrund/Motiv für mehrere Filme Drehort, darunter … denn sie wissen nicht, was sie tun (1955),

Terminator (1984), Rocketeer (1991), Am Ende der Gewalt (1997), Bowfingers große Nummer (1999), Königin der Verdammten (2001), 3 Engel für Charlie – Volle Power (2003), Transformers (2007) und Der Ja-Sager (2008).

Am Griffith Observatorium im Cafe at the end of the universe bekam ich dann endlich mein heiß ersehntes Sandwich.

Am frühen Abend begann eine Pilgerung zum Observatorium (es war Freitag), es wurden mehrere Teleskope aufgestellt und die Party ging los:

Kategorien: Städte , USA

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Money's too tight to mention

30. Mai 2013 

Vater und Tochter wollen nach Anaheim zu Disneyland,

wo kleine Kinder ander Leine geführt werden.

Auf meiner Agenda stand allerdings der Huntington Botanical Garden. Lt. Rezeption im Marriott kostet das Taxi hin und zurück ca. 50 US-$.

Och nö.

Ich befrage die Suchmaschine nach dem Fußweg: 2 Stunden für einen Weg.

Geht gar nicht! Es sind ca. 36 Grad im Schatten!

Aber diese kluge Suchmaschine bietet mir auch eine Busverbindung an: 17 Stationen in 21 Minuten; und die Haltestelle ist direkt um die Ecke.

Die Fahrt mit dem Bus war abenteuerlich, und das brauche ich auch nicht noch einmal. Die Klimaanlage war ungefähr so alt wie ich und vorne neben dem Fahrer plärrte ein Bildschirm Werbung in voller Lautstärke. DIe Durchsage der Stationen war kaum zu verstehen, aber dank Streetview habe ich die Haltestelle nicht verpasst. Warum jetzt die Hinfahrt mehr als dreimal so teuer war wie die Rückfahrt, habe ich nicht verstanden, was mir aber herzlich gleichgültig war, denn mit 2 US-$ bin ich gut davongekommen :)

Im Huntington Botanical Garden, einer Fläche von 42,5 Hektar, befinden sich verschiedene thematische Gärten, unter anderem ein Wüstengarten,

ein subtropischer Garten,

ein Palmengarten, ein Dschungelgarten, ein Japanischer Garten

mit bizarren Bonsaibäumchen,

ein Zengarten und ein Chinesischer Garten (mit Gastronomie),

ein Garten für die Kinder

und - last but not least - ein Rosengarten,

dem die Hitze schon sehr zugesetzt hatte, der aber ganz wunderbar duftete.

Jede Rose war ausgezeichnet mit ihrem Namen. Die Teedamen hatten ihre Freude!

Die Gewächshäuser waren, im Vergleich mit den Gewächshäusern in Kew Gardens und denen in Amsterdam, leider nicht so interessant.

Abends war dann das erste Steak fällig im Outback Steakhouse, ganz in der Nähe des Marriotts.

Bei unserem nächsten Besuch in L.A. werden wir dieses Motel auf jeden Fall wieder in die engere Wahl nehmen, hat es doch eine sichere Lage, direkte Anbindung an die Highways, ein Ralph's in der Nähe, reichlich Frühstück mit dem Angebot, sich dort für den Tag zu versorgen, mindestens einmal die Woche einen Complimentary BBQ-Abend mit Getränken, an der Rezeption einen Klimaschrank mit guten Weinen für die Selbstversorgung im Zimmer (ca. 20-30 US-$ die Flasche!), und vielfältige Gastronomie um die Ecke, wovon wir allerdings nur das Outback ausprobiert haben.

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Send me Postcards from L.A.

28. Mai 2013 

Nach dem Besuch der Shopping Mall, wo man lt. Doktor "alles kriegen kann, was man nicht braucht" fuhren wir zum Getty Center in Brentwood, einem Distrikt im Westen von Los Angeles.

Das Getty Center ist der Sitz des J. Paul Getty Trusts und beherbergt seit dem Jahr 1997 das J. Paul Getty Museum und weitere wissenschaftliche Einrichtungen.

Das Getty Center hat eine eigene Ausfahrt auf der Autobahn Interstate 405. Man muss nur für das Parken bezahlen und fährt dann mit der Bahn zur Anlage auf dem Berg.

Von dort hat man bei klarem Wetter Aussicht auf den Pazifischen Ozean, die Berge von Big Bear City und das Tiefland von Los Angeles.

Sowohl die Besichtigung der Anlage

als auch der Besuch des Paul Getty Museums, für die der Milliardär Jean Paul Getty etwa 50.000 Kunstwerke (klassische Kunstwerke wie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte und Fotografien)

zusammengetragen und der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht hat, lohnt in jedem Fall.

Kategorien: Kunst , Städte , USA

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