Frozen Orange Juice

21. Juli 2013 

Schon lange stand der Besuch von Taliesin West bei Scottsdale auf unserer Wunschliste. Das Taliesin West ist eine Wohn-, Lehr- und Atelieranlage aus den 30er Jahren des amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright, der es auch selbst entworfen hat und mit seinen Studenten mitten in der Wüste aufgebaut hat.

Die reizende Lori

führte uns eineinhalb Stunden durch die Anlage,

aber es wurde nie langweilig. Kaum gedreht, gab es eine andere Aussicht, zu der Lori stets etwas zu sagen hatte.

Im Shop gab es von LEGO ganze Bausätze von den Gebäuden Frank Lloyd Wrights, so z.B. auch das Falling Water

(Quelle: onefootinthegrave.tumblr.com )

Wäre das Kind kleiner gewesen, hätte ich vielleicht das komplette Angebot gekauft :) Es gab auch das Guggenhem als Bausatz von LEGO! Ich habe mich mit einer iPhone-Hülle im FLW Design begnügt.

Die Führung wurde im hauseigenen (!) Kino beendet.

Nach dem Besuch der Anlage ging es weiter Richtung Sedona, vorbei am verwüsteten Montezuma Castle, weiter durch die roten Berge.

New Age Fans haben Sedona als Zentrum inspirierender Kräfte entdeckt, was dort mannigfaltig geschäftstüchtig vermarktet wird, wie z.B. im größten Öko-/Bio-Supermarkt, den ich je gesehen habe!

Da wir bei Sedona ein Ferienhaus

gebucht hatten, mussten wir uns selbst verpflegen, so aus dem Tante-Emma-Laden

an der Straße, wobei wir entweder durch den Canyon

oder über die hauseigene Brücke gelangten.

Dort gab es alles was das Herz begehrte, auch das lokale Bier.

Das View House entsprach genau unseren Vorstellungen entsprechend dem Internetauftritt, nur Natur

und Ruhe (wer Halligalli macht, fliegt lt. Hausordnung raus!)

Kategorien: Kunst , USA

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Money's too tight to mention

30. Mai 2013 

Vater und Tochter wollen nach Anaheim zu Disneyland,

wo kleine Kinder ander Leine geführt werden.

Auf meiner Agenda stand allerdings der Huntington Botanical Garden. Lt. Rezeption im Marriott kostet das Taxi hin und zurück ca. 50 US-$.

Och nö.

Ich befrage die Suchmaschine nach dem Fußweg: 2 Stunden für einen Weg.

Geht gar nicht! Es sind ca. 36 Grad im Schatten!

Aber diese kluge Suchmaschine bietet mir auch eine Busverbindung an: 17 Stationen in 21 Minuten; und die Haltestelle ist direkt um die Ecke.

Die Fahrt mit dem Bus war abenteuerlich, und das brauche ich auch nicht noch einmal. Die Klimaanlage war ungefähr so alt wie ich und vorne neben dem Fahrer plärrte ein Bildschirm Werbung in voller Lautstärke. DIe Durchsage der Stationen war kaum zu verstehen, aber dank Streetview habe ich die Haltestelle nicht verpasst. Warum jetzt die Hinfahrt mehr als dreimal so teuer war wie die Rückfahrt, habe ich nicht verstanden, was mir aber herzlich gleichgültig war, denn mit 2 US-$ bin ich gut davongekommen :)

Im Huntington Botanical Garden, einer Fläche von 42,5 Hektar, befinden sich verschiedene thematische Gärten, unter anderem ein Wüstengarten,

ein subtropischer Garten,

ein Palmengarten, ein Dschungelgarten, ein Japanischer Garten

mit bizarren Bonsaibäumchen,

ein Zengarten und ein Chinesischer Garten (mit Gastronomie),

ein Garten für die Kinder

und - last but not least - ein Rosengarten,

dem die Hitze schon sehr zugesetzt hatte, der aber ganz wunderbar duftete.

Jede Rose war ausgezeichnet mit ihrem Namen. Die Teedamen hatten ihre Freude!

Die Gewächshäuser waren, im Vergleich mit den Gewächshäusern in Kew Gardens und denen in Amsterdam, leider nicht so interessant.

Abends war dann das erste Steak fällig im Outback Steakhouse, ganz in der Nähe des Marriotts.

Bei unserem nächsten Besuch in L.A. werden wir dieses Motel auf jeden Fall wieder in die engere Wahl nehmen, hat es doch eine sichere Lage, direkte Anbindung an die Highways, ein Ralph's in der Nähe, reichlich Frühstück mit dem Angebot, sich dort für den Tag zu versorgen, mindestens einmal die Woche einen Complimentary BBQ-Abend mit Getränken, an der Rezeption einen Klimaschrank mit guten Weinen für die Selbstversorgung im Zimmer (ca. 20-30 US-$ die Flasche!), und vielfältige Gastronomie um die Ecke, wovon wir allerdings nur das Outback ausprobiert haben.

Kategorien: Kunst , Unterhaltung , Städte , USA

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Send me Postcards from L.A.

28. Mai 2013 

Nach dem Besuch der Shopping Mall, wo man lt. Doktor "alles kriegen kann, was man nicht braucht" fuhren wir zum Getty Center in Brentwood, einem Distrikt im Westen von Los Angeles.

Das Getty Center ist der Sitz des J. Paul Getty Trusts und beherbergt seit dem Jahr 1997 das J. Paul Getty Museum und weitere wissenschaftliche Einrichtungen.

Das Getty Center hat eine eigene Ausfahrt auf der Autobahn Interstate 405. Man muss nur für das Parken bezahlen und fährt dann mit der Bahn zur Anlage auf dem Berg.

Von dort hat man bei klarem Wetter Aussicht auf den Pazifischen Ozean, die Berge von Big Bear City und das Tiefland von Los Angeles.

Sowohl die Besichtigung der Anlage

als auch der Besuch des Paul Getty Museums, für die der Milliardär Jean Paul Getty etwa 50.000 Kunstwerke (klassische Kunstwerke wie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte und Fotografien)

zusammengetragen und der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht hat, lohnt in jedem Fall.

Kategorien: Kunst , Städte , USA

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Something stupid

21. Oktober 2011 

Anlässlich der Schokoladenmesse sind der Doktor und ich nach Paris zur Eröffnungsfeier gefahren. Es war auch soweit ganz interessant (insbesondere der Stand aus Madagaskar mit Vanille, Pfeffer und Chilis). Aber da es nach zwei Stunden immer noch nichts zu essen gab und die Celebrities sich selbst feierten, sind wir in ein Restaurant A la Table' (keine Website) in der Nähe unseres schönen kleinen Hotels gegangen und haben dort total overdressed inmitten der alltagstauglich gekleideten Nachbarschaft ein leckeres Menü zu uns genommen. Das kleine Hotel ist wirklich zu empfehlen, da es in einer Sackgasse steht und man vom Lärm der Stadt nichts mitbekommt.

Am nächsten Tag sind wir in die Galeries Lafayette gefahren und haben bei schönstem Wetter eine Wahnsinnsaussicht vom Dach aus genossen.

In der ersten Etage des LAFAYETTE HOMME findet man Lafayette Gourmet - La Cave mit der Bordeauxthèque, wo geschätzte 2 Mio. Euro in Form von Wein lagern. Zum Beispiel stand (?!) da eine Doppelmagnumflasche PETRUS, mit einem Preis von 16.500 Euro ausgezeichnet. Wie viel kostet da ein Glas (0,2l) Wein? Eine noch größere Flasche PETRUS, ein anderer Jahrgang, hatte erst gar keinen Preis.

Es gab auch noch eine Riesenauswahl Kleidung für den Herrn im LAFAYETTE HOMME. Da macht es bestimmt Spaß, demnächst mal was Geeignetes für den Doktor zu suchen und dann auch zu finden, was uns hierzulande schwer fällt.

Ein kleiner Spaziergang bestätigte unseren Vorsatz, nächstes Jahr wiederzukommen.

Kategorien: Mode , Kunst , Genuss , Städte

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On the Road again

27. März 2011 

Es hat Tradition: Margret und ich pilgern zu fast jeder Ausstellung, die das Deutsche Textilmuseum in Krefeld-Linn zeigt. Dieses Mal ist es Asia - Europe. Fiber Art - Zeitgenössische Textilkunst im Dialog.

(Quelle: Deutsches Textilmuseum, Krefeld)

Die Werke der 21 bekannten Künstlern von zwei Kontinenten und aus sieben verschiedenen Ländern (aus Japan, Südkorea, Deutschland, Frankreich, Belgien, Italien und Ungarn) sind m.E. ausnahmslos Meisterwerke. Es ist eine Schau der neueren Tendenzen der Textilkunst in Asien - mit dem Schwerpunkt auf Japan - und Europa.

Der gesamte Bereich der sogenannten Textilkunst wird mittlerweile im Englischen unter dem Begriff „Fiber Art" zusammengefasst und hat nicht mehr viel mit dem Begriff Textilkunst zu tun.

Es gibt "Mäuse auf Weltreise" aus Pappmachee und Stoff, Schalen aus Organza, Schlangen aus Knöpfen, Gestrickt-Gewebtes Sisal, usw. Der Besuch dort lohnt sich.

Kategorien: Kunst

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