Rikki don't lose that number

20. Februar 2011 

Das Mädchen aus dem Song

Jeder Musikfan aus meiner Generation kennt die Namen: Angie, Lola, Suzanne, Jennifer Juniper ...

Die Frauen, die sich hinter diesen Namen verbergen, haben Musiker zu diesen legendären Songs inspiriert. Freud und Leid sind darin besungen. Michael Heatley, Musikjournalist und Autor, hat die Frauen(geschichten) hinter diesen Songs ausfindig gemacht und in diesem Buch beschrieben:

(Quelle: www.buch24.de)

Die Hintergründe von 50 Klassikern der Rock- und Popgeschichte werden erzählt.

Kurzweilige Lektüre, mitunter lustig, enttäuschend, aber auch überraschend; "Every breath you take" von Police z.B. wird von den meisten wohl falsch verstanden.

Ich schau immer mal wieder rein, wenn ich einen dieser alten Songs höre.

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Blue Bayou

8. Februar 2011 

Schöner Wohnen

Ich liebe Blogs, Zeitschriften und Bücher mit dem Thema Inneneinrichtung. Mein neuester Schatz ist das Buch von Stephanie Hoppen: Farbwelten.

(Quelle: www.wohnbuch.de)

Dieser schöne Bildband mit hohem praktischem Nutzwert enthält über 60 verschiedene Farbpaletten mit insgesamt über 350 Farbnuancen und zeigt, welche Wirkung diese in Kombination mit vielen anderen Farbtönen entfalten. Dies wird an Beispielen von Fotos realer Interieurs aus aller Welt veranschaulicht, die mich animieren, in meiner Wohnung endlich mit Wandfarben und Accessoires zu experimentieren.

Im Anhang stehen auch die Empfehlungen namhafter Innenarchitekten zur Verwendung von Farben, interessante Websites sowie die Bezugsquellen der Farben.

Ich könnte stundenlang darin stöbern. Neben der schönen Aufmachung, den Farbbeispielen in allen Stilrichtungen begeistern mich die phantasievollen Farbbezeichnungen, wie z.B. Blue Bayou, Geliebte Aphrodite, Hawaiische Brise, Prinzessinenrosa, Julep, Wattebausch, Smutjeblau, Roxbury-Karamell, Geisterstunde, Cornwallsahne und Morgenduft, aber am besten finde ich: Feuchtes Pflaster.

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Helter Skelter

2. Februar 2011 

Die wahre Geschichte der Manson-Morde

Die meisten werden sich aufgrund ihrer Jugend wohl nicht daran erinnern, aber mich hat das damals brennend interessiert.

Vor ziemlich genau vierzig Jahren, am 24. Juli 1970, begann in Los Angeles der Prozess gegen Charles Manson und Mitglieder seiner „Family“, die angeklagt waren, am 9. August 1969 sieben Menschen ermordet zu haben, darunter die Schauspielerin Sharon Tate. Sie, ihre Gäste und der Besucher eines Hausangestellten wurden brutal ermordet. In der darauffolgenden Nacht wurde im Stadtteil Los Feliz ein Ehepaar auf ähnliche Weise umgebracht. Es vergingen Monate, bis die Ermittlungen in beiden Fällen koordiniert wurden. Weitere Menschen mussten ihr Leben lassen, bis man den Tätern zufällig wegen anderer Straftaten auf die Spur kam. Als eine der Angeklagten im Gefängnis plauderte, konnte endlich Mordanklage erhoben werden.

Nachdem letztes Jahr (41 Jahre nach dem Verbrechen) der übersetzte Bericht des leitenden Staatsanwaltes, Vincent Bugliosi, in Deutschland erschienen ist, habe ich mich daran gesetzt:

(Quelle: www.der-buchleser.de)

Es ist das erfolgreichste Buch, das jemals über einen wahren Kriminalfall geschrieben wurde.

Wer sich von der billigen Optik des Covers nicht abschrecken lässt, wird eine aufschlussreiche Dokumentation über die wohl berühmteste Mordserie des 20. Jahrhunderts zu lesen bekommen. Das Buch lässt sich nicht so in einem durchlesen, nicht mal von mir ;)

Es ist 747 Seiten dick und unterteilt in 8 Kapitel.

Der erste Teil des Buches befasst sich mit den Verbrechen selbst. Im zweiten Teil geht es um die Mörder. Im dritten Teil geht es um die Aufklärung des brutalen Geschehens durch die Polizei und Anwälte. Es geht weiter mit der Suche nach dem Motiv. Danach schildert der Staatsanwalt den Verlauf des Prozesses, der als der spektakulärste Mordprozess der amerikanischen Geschichte gilt. Im letzten Teil versucht Bugliosi das Phänomen des Charles Manson zu erklären. Charles Manson, ein kleiner (1,58 m) unattraktiver Mann, schaffte es, zahlreiche junge Frauen in seinen Bann zu schlagen, machte sie hörig und konnte sie zu Mörderinnen „programmieren“. Sex und Drogen schienen die Hauptrollen zu spielen. Das Motiv dieses Charles Manson war seine apokalyptische Wahnvorstellung, nach der ein Krieg zwischen Schwarzen und Weißen unmittelbar bevorstand, den die von ihm gehassten Schwarzen gewinnen würden. Da die Schwarzen diesen Krieg aber nicht anfingen, sollten seine Anhänger die Morde begehen, die den Schwarzen untergeschoben werden sollten. Vorkehrungen für den Kriegsfall waren bereits nach seinem Vorbild Rommel und seinem Wüstenkorps getroffen; er wollte sich mit seinen Anhängern in eine Höhle im Death Valley zurückziehen.

Es ist unglaublich, wie schlampig damals recherchiert worden ist; dazu kam dann das Kompetenzgerangel und die für mich merkwürdigen Vorschriften. Vorurteile und Klischeedenken (Hollywood und Drogenpartys) und die Presse taten ein Übriges.

Es ist schon irre, wenn man diese Methoden von damals vergleicht mit denen in den CSI-Serien, eine richtige Zeitreise.

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