My green Tambourine

25. Juli 2013 

Der Doktor und das Kind haben sich frühmorgens mit dem Bus auf den Weg gemacht, um den Sonnenaufgang zu erleben. Es waren vielen Menschen unterwegs, und das Weiter war nicht so optimal.

Aber in drei Stunden kriegt man dann schon ein "passables" Foto zustande ;)

Die Touri-Tour wurde fortgesetzt im Hopi House

und entlang des geologischen Pfads, der die Erdgeschichte des Grand Canyons aufzeigt

und im El Tovar endete.

Die Rückfahrt nach Williams mit dem Zug hatte neben dem Buffet noch einige Überraschungen für uns, Live-"Indianer"-Musik, ein fingierter Raubüberfall ("Enjoy your robbery"),

(es wurde gefachsimpelt über die Wahl der Waffen)

die Fotos vom Vortag und Champagner (Sparkling Wine).

Alles sehr, sehr amerikanisch, aber wir hatten unseren Spaß.

Kategorien: Natur , USA

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Country Road

24. Juli 2013 

Pünktlich um 9:30 Uhr fuhr der Train aus Williams ab, mit kleinem Vorprogramm

und "großem Bahnhof".

Der Zug zuckelte mit vielleicht 50 km/h Richtung Grand Canyon; es gab Buffet, Zugzeitung, Livemusik und eine Fotografin, die jeden Fahrgast zwangsfotografierte.

In Grand Canyon Village angekommen, stiegen wir sofort um in den Bus, der uns zu den Aussichtsplattformen Hopi Point und Mohave Point

brachte, begleitet von den Kommentaren des Busfahrers, einem wahren Clown, der auch viel zu erzählen hatte, insbesondere vom "Bright Angel Trail",

für den wir aber noch üben müssen, muss dafür doch eine Länge von 14,6 km und einen Höhenunterschied von 1359 Metern bewältigt werden.

Der erste Eindruck ist der von Unwirklichkeit; man steht vor einer Tapete, die man schon tausendmal gesehen hat. Wirklich beeindruckend ist die Tiefe und die Stille.

Vom Kolb-Center aus haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen.

Kategorien: Natur , USA

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Space Oddity

23. Juli 2013 

Auf dem Weg Richtung Williams machten wir einen Abstecher zum Meteorite Crater, auch Barringer Crater genannt.

(Quelle: wikipedia.org)

Der Einschlagsort liegt auf dem südlichen Colorado-Plateau, nahe dem Canyon Diablo östlich von Flagstaff und ist durch das Wüstenklima besonders gut erhalten.

Der Krater hat einen Durchmesser von etwa 1200 m, eine Tiefe von 180 m und wird von einem Wall umgeben, der durch den Auswurf des Einschlags entstanden ist und sich etwa 30 bis 60 m über das umliegende Plateau erhebt.

Das Gelände ist in Privatbesitz und wird als Touristenattraktion vermarktet.

Als wir dort waren, war es so windig, dass die Führung ausfiel; man hätte kein Wort vertstanden.

Statt dessen gab es im museumseigenen Kino zwei gute Filme zur Historie des Kraters zu sehen, charmant kommentiert von einem älteren US-Bürger mexikanischer Abstammung, der sich zwischendurch über die verschiedenen politisch korrekten Bezeichnungen zu seiner Abstammung im Wandel der Zeit lustig machte.

Flagstaff selbst war nicht so der Bringer, bis auf Barnes & Noble (Website funktioniert nicht), eine große Buchhandlung, die uns im Zeitplan doch einges zurückwarf.

In Williams hatten wir Hotel und Bahnreise zum Grand Canyon gebucht.

Die Bar war ordentlich, aber leider konnte das Kind wg. des Alters nicht mit uns an der Theke sitzen. Total bekloppte Bestimmung, denn am Tisch in der Bar durfte sie sitzen.

Kategorien: USA

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Run through the Jungle

22. Juli 2013 

Mit der Tlaquepaque Village hat Sedona weiteres Kaufkraftabschöpfungspotential geschaffen; eine schöne Anlage,

leicht esoterisch angehaucht, ideal für einen kleinen Ausflug.

Weit aufreibender war eine Wanderung von 3,8 Meilen entlang des Oak Creek Canyons, dem West Fork Trail.

Der Pfad führte durch kleine Wäldchen,

und Lichtungen entlang des Oak Creeks, den wir sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg

13mal überqueren mussten.

Zu sehen gab es jede Menge tolle Gesteinsformationen,

Eichen, Redwoods, Ahornbäume, Californian Juniper, Lupinen, Kamille, Iris, riesiges Ackerschachtelhalm, welches als Bambuswald durchgegangen wäre, und und und.

Schlangen, kleine Biber, Eidechsen, jede Menge Raupen

und ein riesiger Rabe zeigten sich entlang des Creeks.

Insgesamt war es ein Marsch von knapp 5 Stunden. Durch den limitierten Parkplatz war das Besucheraufkommen stark eingeschränkt.

Man muss früh kommen um einen Parkplatz zu erwischen, und wegen der Hitze rate ich dringend davon ab, (kleine) Kinder mitzunehmen.

Kategorien: Natur , USA

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Frozen Orange Juice

21. Juli 2013 

Schon lange stand der Besuch von Taliesin West bei Scottsdale auf unserer Wunschliste. Das Taliesin West ist eine Wohn-, Lehr- und Atelieranlage aus den 30er Jahren des amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright, der es auch selbst entworfen hat und mit seinen Studenten mitten in der Wüste aufgebaut hat.

Die reizende Lori

führte uns eineinhalb Stunden durch die Anlage,

aber es wurde nie langweilig. Kaum gedreht, gab es eine andere Aussicht, zu der Lori stets etwas zu sagen hatte.

Im Shop gab es von LEGO ganze Bausätze von den Gebäuden Frank Lloyd Wrights, so z.B. auch das Falling Water

(Quelle: onefootinthegrave.tumblr.com )

Wäre das Kind kleiner gewesen, hätte ich vielleicht das komplette Angebot gekauft :) Es gab auch das Guggenhem als Bausatz von LEGO! Ich habe mich mit einer iPhone-Hülle im FLW Design begnügt.

Die Führung wurde im hauseigenen (!) Kino beendet.

Nach dem Besuch der Anlage ging es weiter Richtung Sedona, vorbei am verwüsteten Montezuma Castle, weiter durch die roten Berge.

New Age Fans haben Sedona als Zentrum inspirierender Kräfte entdeckt, was dort mannigfaltig geschäftstüchtig vermarktet wird, wie z.B. im größten Öko-/Bio-Supermarkt, den ich je gesehen habe!

Da wir bei Sedona ein Ferienhaus

gebucht hatten, mussten wir uns selbst verpflegen, so aus dem Tante-Emma-Laden

an der Straße, wobei wir entweder durch den Canyon

oder über die hauseigene Brücke gelangten.

Dort gab es alles was das Herz begehrte, auch das lokale Bier.

Das View House entsprach genau unseren Vorstellungen entsprechend dem Internetauftritt, nur Natur

und Ruhe (wer Halligalli macht, fliegt lt. Hausordnung raus!)

Kategorien: Kunst , USA

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School's out ...

.. for ever

18. Juli 2013 

Es ist vollbracht!

(Quelle: dropbox.com)

Nach dem Debakel mit den Matheklausuren wurde es doch noch ein sehr gutes Zeugnis mit Geschenken von seiten der Schule (Faksimile der Doktorarbeit von Johann Wolfgang von Goethe und ein Büchergutschein des Ehemaligenvereins der Schule). Die Zeugnisverleihung fand wg. des Doppeljahrgangs in den Hallen der Ärztekammer Nordrhein-Westfalen statt, ein gute Wahl.

Auch der Abiball benötigte eine besondere Location: die Federnfabrik der Böhlerwerke. Jahrelang mit der Bahn vorbeigefahren, wollten wir immer schon mal wissen, wie es da drin aussieht. Es ist ein riesiges Gelände und ideal für eine solche Feier.

Mit der Musik hat es zu unserem Glück erst nach 23 Uhr geklappt (zum Leiden der Abiturienten, da eigentlich gebucht); aber sonst hätten wir uns nicht so gut mit unseren lieben Tischnachbarn unterhalten können.

Von der After Show Party haben wir dann nur dieses schöne Bild:

(Quelle: dropbox.com)

Kategorien: Sonstiges

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