Englishman in New York

Be yourself - no matter what they say

14. April 2011 

Anlässlich meines letzten Geburtstages hat mir meine liebe Freundin Sigrid den Roman von Hanns-Josef Ortheil, Die Erfindung des Lebens, geschenkt.

(Quelle: www.bookreporter.de)

Dieser Schriftsteller hat eine sehr bewegte Geschichte zu erzählen, eine autobiografisch inspirierte Geschichte, aus der sich der Ich-Erzähler aus sprachloser, fast vollkommener Isolation mit Hilfe des Vaters und der Kunst befreit.

Ich habe dieses Buch nicht kontinuierlich lesen können; zwischendurch habe ich mir zwei No-Brainer gegönnt (Lee Child und Michael Connelly), da die Lektüre doch sehr heftig war. Zu intensiv waren die Beschreibungen der Außenseiterrolle, in der der Junge der Kleingeistigkeit der Fünfziger Jahre ausgeliefert war, die in der Grausamkeit der Mitschüler und in der Dummheit der Lehrer gipfelten, woraus ihn sein Vater mit all seiner Güte und Liebe in die Natur und Kunst rettet. Danach kommen die Schilderungen der Lehr- und Wanderjahre eines musikalischen Naturtalents am Klavier, das Internat als Spießrutenlauf eines Einzelgängers, der er geworden war, hin zu einem „normalen“ Leben am Gymnasium mit anschließender kurzer Erlösung der Jahre in Rom und Heimkehr in die Welt der Literatur.

Kategorien: Bücher

Kommentare: 0

Kommentar schreiben :

Suchen:

Text eingeben und Eingabe drücken

Neue Artikel:

Kategorien:

Archiv: