Life is a rollercoaster

23. Februar 2016 

Fast jeden Montag lese ich das Montags-Interview von texterella aka Susanne Ackstaller und treffe vor einigen Wochen auf das Interview mit Maria. Es ist wirklich das erste Mal (jaja), dass mich eine Frau aus diesen Interviews interessiert und ich schaue mir ihren Blog an. Die Themen kreisen um die Begleitumstände des Älterwerdens.

Jetzt bin ich ein paar Jährchen älter als Maria, habe das Thema aber noch nicht wirklich zu meinem gemacht.

Santa Monica Beach, Mai 2013

Ein Thema, die Alters-WG, hatte ich vor ca. 30 Jahren einmal mit einer früheren Freundin besprochen und wegen meiner WG-Erfahrungen ad acta gelegt.

Und sonst?

Ich habe mich bisher nur insofern vorbereitet und ein Testament geschrieben, Konto-Vollmachten erteilt und eine Patientenverfügung vorbereitet.

Ansonsten: Et kütt wie et kütt.

Gespannt bin ich nun auf das 1. blogs50plus -Treffen in Köln, das auf Marias Initiative hin ausgerichtet wird. Über 20 Blogger haben sich bereits angemeldet.

Ein dickes Dankeschön an Maria, Karin Austmeyer und Uschi Ronnenberg für die Organisation.

Kategorien: Alter, echt jetzt

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Street Life

1. Juni 2015 

Am Samstag, 30.5., gab es das erste Tannenstraßenfest seit wir dort wohnen; ausgerichtet von den dort ansässigen Geschäften, Restaurants und anderen Dienstleistern (z.B. Immobilienmakler). Das dolcinella, mein Lieblingsbistro,

(Quelle: www.dolcinella.de)

feierte bereits das 5. Jahr und bot eine Kochbuch-Tauschaktion, eine Blindverkostung und Special Editions, das le sapin

(Quelle: www.le-sapin.de)

feierte sein einjähriges.

Es herrschte trotz des Regens eine Superstimmung; aber wahrscheinlich gerade deshalb, denn es gab großes Gedrängel und wir kamen alle schnell in Kontakt.

Wie immer war es superlecker im Dolcinella.

Kategorien: Wohnen

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Hare Krishna

Shanti Ashtangi

17. Mai 2015 

Meine liebe Freundin und Yogalehrerin Margret hatte eine Woche Yogaferien (Hatha-Yoga nach Iyengar) in Schoorl/NL in Dopersduin angeboten, die das Kind und ich letzte Woche wahrgenommen hatten. Der Doktor fuhr als Chauffeur mit und hatte schöne Stunden in den Dünen,

während wir uns "gequält" haben mit Pranayama, Uttanasana, 1., 2. und 3. Krieger, Marishyanasa, Adho-Mukha Svanasana, Utthita-Parshvakonasana/-Trikonasana, Tadasanas, Adho-Mukha-Virasana, Dandasana, Supta-Baddha-Konasana, Virabhadrasana, Ardha-Chandrasana, Tadasana-Urdhva-Baddha-Hastasana, Shavasana, Halasana (Salamba-Sarvangasana) und Kopfstand, das unsägliche Ushtrasana (zum Glück nur ansatzweise) und den ganz gemeinen schrägen Haltungen! 3 Stunden täglich. Viparita Karani habe ich sehr vermisst!

Das Frühstück war hart erarbeitet :) kann ich nur sagen!

Wir hatten eine lustige Truppe angefunden, 11 Schüler, die andächtig den Anweisungen lauschten und alles befolgten soweit es ging!

Abends haben wir uns das ein oder andere Mal auch in der Serre in Dopersduin oder zum Abendessen getroffen, wobei das Gasthaus Lekker-Puh in Groet besonders hervorzuheben ist, dank Service und leckerem Essen.

Das Kind hatte bereits in jungen Jahren Yogakurse besucht und macht nun auch im Fitness-Center eine gute Figur:

Diese Yogawoche war ganz nach unserem Geschmack. Wir sind bestimmt aufgefallen mit unserem breiten Grinsen.

Kategorien: Yoga

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Birdland

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8. Februar 2015 

Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) ist eine US-amerikanische Komödie von Alejandro González Iñárritu aus dem Jahr 2014. Der Film zeigt Michael Keaton als Titelheld, Zach Galifianakis, Edward Norton, Amy Ryan, Emma Stone und Naomi Watts in den Hauptrollen.

(Quelle: filmschoolrejects.com)

Handlung

Schauspieler Riggan Thompson (Michael Keaton) war vor langer Zeit weltbekannt für seine Darstellung des Comic-Helden Birdman in dem gleichnamigen Blockbuster und dessen zwei Fortsetzungen. Danach verlief seine Karriere zunehmend erfolglos, doch seine psychische Bindung an diesem Superhelden kontrolliert inzwischen sein Leben.

Jetzt sitzt der alternde Schauspieler in der schmuddeligen Garderobe eines Broadwaytheaters und versucht verzweifelt, seine Karriere mit richtiger Kunst wiederzubeleben. Er versucht sich als Bühnenschauspieler, Autor und Regisseur am Broadway. Sein aktuelles Projekt ist eine Rolle in der von seinem besten Freund Jake (Zach Galifianakis ) produzierten Bühnenadaption von Raymond Carvers Kurzgeschichte What We Talk About When We Talk About Love.

Die Handlung von Birdman folgt dem Muster eines klassischen Hinter den Kulissen-Stücks: Drei Tage vor der Premiere läuft das Projekt aus dem Ruder; man braucht dringend einen Ersatz für die wichtigste Nebenrolle und besetzt sie schließlich mit dem durchgeknalltenen Broadway-Schauspieler Mike Shiner (Edward Norton), dessen Popularität Riggan womöglich in den Schatten stellen könnte. Diese Tage sind von menschlichen und technischen Unzulänglichkeiten geprägt, aber die Hoffnung, dass sich alles zum Guten wenden wird, wird nie ganz aufgegeben. Auch die Finanzlage ist prekär, und die maßgebliche Theaterkritikerin Tabitha Davidson (Lindsay Duncan ) von der Times ist wild entschlossen, das Stück zu zerreißen. Weder Riggans labile Tochter Sam (Emma Stone) noch seine gelegentlich hereinschneiende Exfrau Sylvia (Amy Ryan) tragen zur Beruhigung der Lage bei. Alles läuft auf eine Katastrophe zu und Birdman sitzt ihm im Nacken als Alter Ego, eine wahre Nemesis, die ihm auch noch Tipps gibt.

Meine Meinung:

Alejandro Iñárritus Birdman hat nicht ohne Grund den Golden Globe fürs beste Drehbuch erhalten. Allein der Dialoge wegen muss ich den Film ein zweites Mal anschauen, denn es drängen sich Scharfzüngigkeiten, Geistesblitze und trockene Oneliner in so dichter Weise, dass ich nicht folgen und auskosten konnte. Es wimmelt nur so von zitierfähigem Material. Die aktuelle Lage der Filmbranche wird gnadenlos auf den Punkt gebracht, denn: Welcher namhafte Schauspieler spielt momentan nicht in einer Comic- oder Young-Adult-Verfilmung? Und die Problematik: Kann man noch mal von vorn anfangen / Wie erfindet man sich neu? wird hier pointenreich und intelligent vorgeführt. Diese satirische Komödie über das Schicksal der Schauspieler in einer gnadenlosen Branche ist wahrlich gelungen. Die mit traumhaften Elementen angereicherte Inszenierung und zeitlichen Übergänge durch dunkle Flurlabyrinthe lässt den Eindruck entstehen, der Film sei in einer einzigen, atemlosen Einstellung gedreht worden, was, untermalt von der Musik von Antonio Sánchez eine unglaubliche Sogwirkung und somit Spannung erzeugt.

Und am Ende scheint der Held wieder Flügel zu haben, wie Phönix aus der Asche.

Kategorien: Kino

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Stronger than Pride

Every 1's a winner

3. August 2013 

In dem Kinofilm Frances Ha von Noah Baumbach ("Der Tintenfisch und der Wal" und "Greenberg") wird in exquisitem Schwarz-weiß eine junge Frau von Ende zwanzig portraitiert. Frances, gespielt von Greta Gerwig, würde gerne in Brooklyn, New York, als Tänzerin arbeiten, hat es aber nur bis zur Praktikantin gebracht.

(Quelle: www.3fach.ch)

Sie zählt sich zu den hippen, gebildeten New Yorkern, denen alles offen steht; selbst ist sie aber ohne Plan, chillt mit Hipstern, kriegt nichts so wirklich auf die Reihe, ein wenig realitätsfern ist sie außerdem. Wirklich in ihrem Element ist sie, wenn sie tanzt; da ist sie auch nicht linkisch wie ein schlaksiger Junge, der nicht in seinen Körper passt. Sie ist bei allem voller Hoffnung und optimistisch, "proaktiv", wie sich selbst beschreibt. Diese Stimmung überträgt sich. Natürlich heißt sie nicht Frances Ha, aber auf das Briefkastenschild passte nicht der volle Name. Sie ist eine Meisterin der Improvisation; auch das macht sie so liebenswert. Mir hat auch die Beiläufigkeit, wie die jungen Leute über ihr Sexleben sprechen, sehr gut gefallen: direkt und vollkommen unsentimental, mit Charme und Witz.

Am Ende steht sie auch nicht da, wo sie sein wollte, aber sie hat immerhin eine eigene Wohnung - mit unvollkommenem Namensschild am Briefkasten: Frances Ha: perfekt.

Kategorien: Kino

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Great Ball of Fire

26. Juli 2013 

Nachdem wir Stunden auf dem West Fork Trail marschiert sind, stand uns nicht mehr der Sinn für einen Marsch durch das Death Valley - abgesehen von den hohen Temperaturen. So sind wir von Las Vegas aus entlang des Lake Mead zum Valley of Fire Statepark

gefahren. Wenn man noch nicht genug hat von rotem Gestein lohnt sich die Fahrt unbedingt: Erodierte Sandsteinfelsen,

deren Farbspektrum von weiß über tiefrot bis schwarz reicht, markante Gesteinsformationen wie der Elephant Rock, oder die Seven Sisters

und indianische Petroglyphen (Felsritzungen)

faszinieren, und man kann sich im Visitor Center in Ruhe und klimatisiert informieren.

Zurück in Las Vegas (Love it or leave it) ließen wir uns treiben durch Excalibur, Luxor und Mandala Bay

zum Tropicana. Wir haben lange gesucht nach einer Bar für uns drei: das BEACH CAFE passte, auch optisch!

Kategorien: Natur , USA

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